Inhaltsangabe:
Mit High Performance Habits dauerhaft erfolgreich sein und Spitzenleistungen erbringen. Wie das geht und welche Gewohnheiten dabei unterstützen, das weiß Brendon Burchard. Mit 20 Jahren Erfahrung als weltweit führender High Performance Coach hat er 6 Gewohnheiten identifiziert, die maßgeblich für dauerhafte Spitzenleistungen verantwortlich sind. Mit praktischen Übungen für jede Gewohnheit, kann aber jeder ein High Performer sein, unabhängig von Persönlichkeit, Alter oder Herkunft.


Autor:
Brendon Burchard

Deutsche Erstausgabe:
14. April 2020

Verlag:
FinanzBuch Verlag

Seiten:
400 Seiten


Die Kunst außergewöhnlich zu werden

Wie kannst du mit High Performance Habits (Erfolgsgewohnheiten) kontinuierlich dein Bestes geben? Was braucht es, um dauerhaft erfolgreich zu sein, und was gehört hier eher ins Reich der Mythen?

Die Antworten auf diese Fragen liefert Brendon Burchard mit seinem New-York-Times-Bestseller „High Performance Habits: Die Kunst, außergewöhnlich zu werden.“* Brendon Burchard ist einer der führendsten und bekanntesten High Performance Coaches und hat in seinem Buch zwanzig Jahre Forschung und Erfahrung als Coach für Führungskräfte mit einfließen lassen. Es gibt sogar ein High Performance Institut, an dem viele seiner Thesen überprüft wurden.

Es reicht nicht erfolgsorientiert zu sein, hart zu arbeiten, sich auf seine Stärken zu konzentrieren, dranzubleiben und den Willen zu haben seine Träume zu verwirklichen. Ohne die richtigen Gewohnheiten und ohne Ziel, wird man dauerhaft keine Spitzenleistungen erbringen und kein „High Performer“ sein können.

Dabei unterscheidet er zwischen „immer mal wieder“ erfolgreich sein und wirklich dauerhaftem Erfolg. Was passiert, wenn du die ersten Erfolge verzeichnen kannst? Was kommt danach? Wie verhinderst du es, (erfolgreich) auf der Stelle zu treten.
Wir alle kennen Leute, die gefühlt immer auf der Gewinner Seite stehen. Die es immer schaffen schneller als wir erfolgreich zu sein und zu allem Überfluss auch noch glücklich zu sein scheinen.

Laut Brendon Burchard liegt das im Wesentlichen an ihren Gewohnheiten, den High Performance Habits. Und da er auch sagt, dass jeder von uns ein High Performer und zwar in fast jedem Bereich sein kann, schauen wir uns sein Buch und seine Thesen mal genauer an.

Wie immer ist alles was ich zu Büchern schreibe, absolut subjektiv in Bezug auf die Gewichtung einzelner Aspekte des Buchs. Es ist keine klassische Inhaltsangabe und erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Dafür musst du tatsächlich das Buch lesen!

Was sind High Performance Habits?

Wenn es dem Autor darum geht, vom durchschnittlichen Performer zum High Performer zu werden, dann nennt er hier 6 Gewohnheiten, die im Wesentlichen dafür verantwortlich sind. Auch weil durch sie weitere, positive Gewohnheiten entstehen.

6 Gewohnheiten für dauerhafte Spitzenleistungen

Was auffällt ist, dass es sich ausschließlich um Gewohnheiten handelt, auf die du selbst Einfluss hast. Brendon Burchard betont auch im Buch immer wieder, dass es am Ende nicht darauf ankommt welche Persönlichkeit du hast, welche Stärken und Schwächen, wie attraktiv oder reich du bist oder was du in deiner Vergangenheit erlebt hast. Diese Faktoren helfen dir vermutlich kurzfristig dabei erfolgreich zu sein. Für kontinuierlichen Erfolg aber sind laut Burchard die aufgeführten 6 Gewohnheiten entscheidend. Diese 6 Gewohnheiten sind vom Autor aus mehr als 3000 „High-Perfomance-Coaching-Sessions“ mittels standardisierter sozialwissenschaftlicher Methoden, Umfragen und objektiven Leistungsindikatoren identifiziert worden.

Gut gefallen haben mir zudem die vielen Beispiele von bereits sehr erfolgreichen Menschen, die aber an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben merken, dass sie irgendwie nicht weiterkommen oder trotzdem unglücklich sind. Genau diese Beispiele veranschaulichen für mich besonders gut, wo der Unterscheid zwischen „Erfolg“ und „dauerhaftem Erfolg“ liegt.

Verschaffe dir Klarheit darüber, wer du bist

Bei der ersten Gewohnheit geht es im Wesentlichen darum eine klare Vorstellung von seiner Zukunft zu bilden. Also wer möchtest du sein? Wie möchtest du dich fühlen? Im Hinblick auf deine Partnerschaft, Familie und Freunde, deine Arbeit, deinen Alltag oder auch die Gesellschaft. Selbsterkenntnis ist der Schlüssel. Erst wenn du weißt, wer du sein möchtest und was für dich ganz persönlich sinnstiftend im Leben ist und vor allem wie du das erreichen könntest, bist du in der Lage langfristig die Dinge zu tun, die dich erfolgreich machen.

Dabei geht es nicht um etwas einmaliges, sondern vielmehr solltest du die regelmäßige Klarheit über dich und dein zukünftiges Leben verschaffen. Brendon Burchard spricht hier von den „vier Zukunftsversionen“, die du für dich bilden solltest:

  • In Bezug auf dich selbst
  • In Bezug auf dein soziales Umfeld
  • In Bezug auf deine Fähigkeiten
  • In Bezug auf deinen Beitrag für Andere

High Performer machen demnach deutlich häufiger aktiv Dinge, die zu ihrer Vision von sich selbst passen und dementsprechend den Weg für genau eben diese Zukunft ebnen. Zusätzlich spielte es offensichtlich eine große Rolle, ob du in der Lage bist deine Emotionen zu kontrollieren. Und zwar indem du dich nicht von jeder Emotion, die durch ein plötzliches äußeres Ereignis ausgelöst wird, hinwegspülen lässt. Es geht hier darum, dass du lernst Gefühle zu erzeugen, die dir weiterhelfen, anstatt dich von Emotionen hinwegspülen zu lassen, sobald diese auftreten. Im Buch gibt es viele konkrete Anleitungen dazu, wie du Klarheit für dich schaffen kannst und eine verheißungsvolle Zukunftsvision erarbeitest.

Kümmere dich aktiv um dein Energielevel

Wenn hier von „Energielevel“ oder „Energie schöpfen“ die Rede ist, dann geht es darum, dass du dich für dauerhafte Höchstleistungen aktiv um deine körperliche und mentale Gesundheit kümmern musst. Für dauerhaften Erfolg ist Energie unerlässlich. Wenn du mental, emotional oder körperlich angeschlagen bist, dann wird das einen unmittelbar negativen Effekt auf deine Leistungen haben.

Zudem gilt, dass „je mehr Energie jemand hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass er glücklich ist und das Optimum aus seinen primären Interessensschwerpunkten herausholt.“

Eine gute körperliche und mentale Gesundheit ist für Spitzenleistungen wichtig
Eine gute körperliche und mentale Gesundheit ist für Spitzenleistungen wichtig

Als konkrete Übung für mehr Energie, schreibt Brendon Burchard unter anderem, dass du lernen solltest die „Übergänge“ zwischen einzelnen Aktivitäten besser und vor allem aktiv zu gestalten. Damit meint, er die Zeit zwischen zwei Aktivitäten, z.B. wenn man von der Autofahrt zur Arbeit aussteigt und ins Büro geht. Er plädiert dafür, bei jedem Übergang aktiv zu fragen, welche Energie du in die nächste Aktivität einbringen und wie du dich dabei fühlen möchtest. Dieser Moment des Innehaltens nennt er „Loslassen und Ziele setzen“ und ermöglicht es dir dich im Laufe des Tages immer wieder ganz bewusst in einen guten Gefühlzustand zu versetzen.

Als weitere Übung wird im Buch High Performance Habits noch das Prinzip beschrieben, aktiv dafür zu sorgen, dass du bei einem Großteil deines Alltags sowohl Freude empfindest als auch anderen Freude bereitest. Dazu werden eine Reihe an möglichen „Stimuli“ und Beispiele beschrieben. Auf den Part zur Optimierung der Gesundheit gehe ich jetzt hier nicht weiter ein, da vieles davon bekannt seine dürfte. Das Kapitel im Buch ist aber sehr motivierend, um sich mal wieder aktiv mit seiner Gesundheit auseinanderzusetzen.

Erhöhe die Notwendigkeit

Dieses Kapitel zur Gewohnheit, die Notwendigkeit seines Handelns konsequent zu erhöhen, fand ich deutlich abstrakter als die anderen Kapitel. Auch wenn ich den dahinterliegenden Punkt verstehe.

Wenn du keine Notwendigkeit spürst, etwas zu erledigen oder anzufangen, dann wirst du es im Zweifel nicht tun oder zu mindestens nicht konsequent. Im Umkehrschluss lassen wir uns durch nichts und niemanden aufhalten, wenn wir eine starke Motivation, eine absolute Dringlichkeit verspüren etwas zu tun. Doch was heißt das jetzt konkret?

Scheinbar sind hier vor allem hohe persönliche Maßstäbe und die damit verbunden Verpflichtung zu herausragenden Leistungen ausschlaggebend. Eine solche innere Verpflichtung entsteht aber nur, wenn es sich um Dinge handelt, die dir etwas bedeuten und die mit deiner Vision von dir selbst (vgl. Abschnitt: Verschaffe dir Klarheit darüber, wer du bist) und deinem Selbstbild übereinstimmen.

Es wird auch auf die möglichen Nachteile eingegangen, die eine permanente Leistungsverpflichtung und austesten seiner persönlichen Leistungsfähigkeit angeht. Vor allem, wenn man dann doch mal scheitern sollte.

Wichtig in diesem Kapitel ist daher zu verstehen, dass es hier nicht um Notwendigkeiten und Verpflichtungen geht, die von außen (durch Freunde, Familie oder Arbeitskollegen) an dich herangetragen werden. Sondern, dass diese Verpflichtung eine innere und sehr persönliche Verpflichtung ist. Häufig wird diese innere Notwendigkeit sich intensiv und permanent mit einer Sache zu beschäftigen, von Außenstehenden als obsessiv wahrgenommen. Lass dich davon nicht irritieren!

„Ohne ein Gefühl von Dringlichkeit verlieren Wünsche ihren Wert“

Jim Ron

Wenn du dir richtige, echte Deadlines setzt, erhöhst du übrigens auch die Notwendigkeit etwas zu tun. Mit echter Deadline ist ein Termin gemeint, der, sollte er nicht eingehaltene werden wirklich schwerwiegende Konsequenzen hat. Wenn das Nicht-einhalten keine wirklichen Folgen hat, ist es auch keine echte Deadline. High-Performern hilft diese Konzentration auf echte Deadlines, das zu tun, was wirklich wichtig ist, und zwar zum richtigen Zeitpunkt.

Steigere deine Produktivität

Es gibt keinen Automatismus, dass Menschen, die viel leisten und viel arbeiten auch produktiv sind. High-Performer scheinen aber eine manchmal übermenschliche Produktivität an den Tag zu legen. Wie kommt das?

Grundvoraussetzung ist, dass du in der Lage bist dir konkrete Ziele zu setzen und dann all deine Energie (vgl. Abschnitt: Kümmere dich aktiv um dein Energielevel) und deinen Fokus auf die Erreichung dieser Ziele ausrichtest.

Dazu gehört vor allem auch den Output in den wichtigen Dingen zu steigern und alle unnötigen Aktivitäten zu minimieren. Mit unnötigen Aktivitäten sind z.B. viele typische Bürotätigkeiten, wie E-Mails sortieren und verwalten. Stattdessen solltest du „produktiven Qualitäts-Output“ produzieren. Was nichts anderes bedeutet als: Was bringt dir wirklich einen Mehrwert? Wenn du ein Autor sein willst, schreibe Bücher und keine Social Media Beiträge. Das ist jetzt zugegebenermaßen die Kurzfassung… Brendon Burchard geht hier als Selbstbeispiel deutlich ausführlicher im Buch drauf ein.

Gleichzeitig ist es wichtig sich nicht zu verzetteln und auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen zu wollen. Denn wenn das passiert, ist die Gefahr groß, dass du durch planlose Aktivitäten von deinem eigentlichen Ziel abgelenkt wirst. Je größer deine Ziele desto wichtiger ist es daher Pläne zur Umsetzung zu machen, bevor du loslegst.

In der Hinsicht fand ich die Übung zu den „5 wichtigsten Schritten“ so gut, dass ich mich erstmal selbst darangesetzt habe als ich das Kapitel zum ersten Mal gelesen habe. Frage dich selbst, „Was ist dein Traum, dein großes Ziel?“ Und dann überlege dir, „Wenn es nur 5 große Schritte gäbe, um dieses Ziel zu erreichen, welche wären das?“ Wenn du diese 5 großen Schritte hast, kannst du diese in konkrete und kleinteiligere Aufgaben und Deadlines einteilen. Für jedes große Ziel, dass du hast, solltest du dir die Mühe machen diese 5 Schritte herauszufinden. Um im Abschluss ausschließlich an diesen, relevanten Schritten zu arbeiten.

Das Prinzip der 5 Schritte

Entwickle Einfluss auf die Menschen in deinem Umfeld

Warum solltest du überhaupt mehr Einfluss haben wollen? Brendon Burchard bringt es kurz und knapp auf den Punkt, indem er schreibt „Mehr Einfluss führt wirklich zu einem besseren Leben.“ Damit meint er, dass wir mit mehr Einfluss, die Dinge (z.B. Projekte oder Ideen) die uns wichtig sind eher realisieren können. Wenn du Einfluss auf einen anderen Menschen hast, kannst du ihn eher überzeugen, dass deine Ideen gut sind, dass er dein neues Produkt kaufen sollte oder etwas für dich tun soll.

Welche Menschen haben auf dich Einfluss und warum?
Welche Menschen haben auf dich Einfluss und warum?

Der erste Tipp im Buch für mehr Einfluss ist fast schon trivial, aber daher vermutlich umso besser. Und zwar solltest du für mehr Einfluss häufiger Fragen oder um etwas bitten. Offensichtlich unterschätzen wir konsequent wie häufig andere Menschen einer Bitte nachkommen würden und überschätzen gleichzeitig die Häufigkeit einer Absage. Wenn du mehr Einfluss haben möchtest, kannst du damit beginnen, indem du lernst, regelmäßig um die Dinge zu bitten, die du möchtest. Das ist natürlich nur ein kleiner Baustein, wenn es darum geht mehr Einfluss auf dein Umfeld zu entwickeln. Weitere sind:

  • Bitte um das, was du möchtest
  • Frage, was andere wollen
  • Gebe ohne Gegenleistung
  • Zeige aufrichtige Wertschätzung und Dankbarkeit

Im weiteren Verlauf des Kapitels geht es dann noch eine Ebene tiefer, indem ein Modell mit drei Einflussmaßnahmen vorgestellt wird, dass sich auf allen Ebenen, privat und beruflich einsetzen lässt. Dabei geht es nie darum, andere Menschen zu manipulieren. Wenn hier von Einflussnahme die Rede ist, dann ist ausschließlich eine positive, eine inspirierende und vor allem unterstützende Einflussnahme gemeint.

Sei mutig

Aus den jahrelangen Coaching-Erfahrungen weiß der Autor, dass Mut zu zeigen, die wichtigste Gewohnheit ist, um dauerhaft Höchstleistungen zu erbringen. Dabei geht es weniger um weltbewegende und großartige Taten, sondern vielmehr um deine persönliche Herausforderung und Veränderung, der du dich stellst.

Wie häufig machst du Dinge, vor denen du Angst hast? Stehst du zu deiner Meinung, auch wenn es Gegenwind gibt? Mutig sein wird hier nicht als Eigenschaft definiert, die einige Menschen haben und andere nicht, sondern als eine Fähigkeit, die du lernen kannst. Und damit kannst du es dir auch zur Gewohnheit machen, mutig zu sein.

„Mut ist, die Angst zu widerstehen und sie zu beherrschen, aber nicht die Abwesenheit von Angst.“

Mark Twain

Wie das Zitat von Mark Twain schon sagt, ist mit mutig sein nicht gemeint, dass du frei von Ängsten sein sollst. Vielmehr geht es darum, dass du deine Ängste bewusst wahrnimmst und dich dann dafür entscheidest deine Komfortzone zu verlassen und deinen Ängsten nicht nachzugeben. Und je häufiger du dich deinen Ängsten stellst, desto leichter wird es dir mit der Zeit fallen Mut zu zeigen.

Verschiedene Arten von Mut

Im Buch unterscheidet Brendon Burchard zwischen verschiedenen Arten von Mut. Dadurch wird nochmal deutlicher was mit „Sei mutig“ genau gemeint sein kann.

  • Körperlicher Mut
    Wenn du dich in Gefahr, begibst, z.B. um jemanden vor einem Umfall zu bewahren
  • Moralischer Mut
    Wenn du gegen Widerstände für deine Überzeugungen eintrittst oder anderen beistehst (z.B. jemandem der gemobbt wird)
  • Psychologischer Mut
    Wenn du dich deinen eigenen Ängsten und Unsicherheiten stellst
  • Mut im Alltag
    Wenn du dich aktiv alltäglichen Situationen stellst, die dich stressen oder verunsichern (z.B. schwieriger Telefonanruf)
Verlasse regelmäßig deine Komfortzone
Verlasse regelmäßig deine Komfortzone

An den verschiedenen Arten von Mut kann man schon erkennen, dass es nicht die einheitliche Definition von Mut gibt. Mutig sein kann für jeden immer wieder etwas anderes bedeuten. Mut wird subjektiv empfunden.

Die Definition von Mut wird im Buch nochmal deutlich ausführlicher behandelt, schließlich gibt es viele Situationen, die auf einer der „Mut-Arten“ zutreffen würden, von denen wir aber nicht sagen würden, dass sie wirklich mutig sind (z.B. eine gefährliche Wette). Auch Aktionen, die die Absicht haben jemandem zu schaden, würden wir sicherlich nicht als mutig bewerten. Zum Schluss des Kapitels gibt es wieder 3 Übungen, die dir helfen mutiger zu werden.

Fazit

High Performance Habits gehört für mich zu den besten Büchern, wenn es um das Thema Erfolgsgewohnheiten geht. Es ist vollgepackt mit konkreten Handlungsempfehlungen rund um die 6 für Erfolg entscheidenden Gewohnheiten.

Und diese Gewohnheiten sind keine triviale Abhandlung von „Mache dies und tue das.“ Ganz im Gegenteil: Viele der Gewohnheiten in High Performance Habits sind eher komplex in ihrer Kernaussage. Und doch schafft es Brendon Burchard, diese Gewohnheiten einfach zu beschreiben, mit Beispielen zu verdeutlichen und vor allem auch zu begründen. Jedes Kapitel zu einer der 6 Gewohnheiten beinhaltet zudem 3 konkrete Übungen, damit du aktiv ins Handeln kommst.

Wenn du ein High Performer sein möchtest, dann musst du dir die Identität eines High Performer zu eigen machen und dich vollständig auf die Gewohnheiten und Aktivitäten einlassen, die es dir ermöglichen dein Bestes zu geben. Wie schriebt Brendon Burchard so schön: „Sie können nicht einfach herumstolzieren und denken, dass sie gut sind. Sie müssen sich in Situationen begeben, die Sie gut machen.“

Was mir gut gefallen ist der Grundtenor, der sich durch das ganze Buch zieht. Es ist die Entmystifizierung von High Performern oder vermeintlichen Überfliegern. Es gibt keine übermenschlichen Menschen, sondern nur Menschen, die über einen kontinuierlichen Zeitraum viele Gewohnheiten haben, die sie dabei unterstützen Höchstleistungen zu bringen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer das Buch gelesen hat, weiß dass es nicht um Wohlfühl-Gewohnheiten geht, sondern durchaus anstrengend werden kann.

Brendon Burchard vertreibt auch alle Illusionen leichter „Tipps und Tricks“. Wenn du außergewöhnliches in deinem Leben erreichen möchtest, wirst du um harte Arbeit, manchmal langweilige Routinen, äußere Widerstände und Kontinuität in deinem Handeln nicht herumkommen. Aber High Performance Habits* wird dir dabei helfen, die richtigen Ziele zu setzen und Gewohnheiten zu etablieren, um dauerhaft Spitzenleistungen zu erbringen.

Doch du musst selbst aktiv werden! In dem Sinne eines meiner Lieblingszitate aus dem Buch:

„Sie sind zu bemerkenswerten Dingen fähig, die Sie niemals vorhersehen könnten und die Sie niemals über sich selbst herausfinden würden, wenn Sie nicht handelten“

Brendon Burchard, Rich Performance Habits

Bilder: Unsplash


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